7. Juni 2010

Transformatoren sind elektrotechnische Geräte, die der Umwandlung der elektrischen Spannung eines Wechselstroms dienen. Beim Aufspanntransformator findet die Umwandlung in eine höhere Spannung statt, und beim Abspanntransformator findet die Umwandlung in eine niedrigere Spannung statt. Diese Spannungsumwandlung beruht physikalisch gesehen auf der elektromagnetischen Induktion, die einerseits die Erzeugung (Induktion) eines magnetischen Flusses durch einen Wechselstrom und andererseits die Erzeugung eines Wechselstroms durch einen magnetischen Fluss beschreibt. Im Transformator findet der magnetische Fluss in einem als magnetischen Kreis bezeichneten Eisenkern statt. Der Wechselstrom fließt in Leiterspulen, die um den Eisenkern gewickelt sind.

Als ein typisches Beispiel für den Aufbau eines Transformators kann ein Stromart gibt es Einphasen- und Drehstromtransformatoren. Eine andere Unterscheidung richtet sich nach der Art der Isolation oder dem verwendeten Kühlmittel danach gibt es beispielsweise Trocken- und Öltransformatoren. Effiziente Transformatoren sind immer ihr Geld wert und definitv die umweltbewustere wahl auf langfristige Sicht.

In der technischen Anwendung sind Transformatoren unverzichtbar. Die bekanntesten Transformatoren sind die in der Alltagssprache als Netzteile bezeichneten Kleintransformatoren für Elektrogeräte wie zum Beispiel Computer oder Telefone. Sie werden gebraucht, weil die Betriebsspannung in diesen Geräten niedriger ist als die im Haus anliegende Netzspannung.
In der Kraftwerks- und Energietechnik dagegen gibt es große Maschinentransformatoren und Umspannstationen. Mittels dieser großen Transformatoren wird die Hochspannung aus den Kraftwerken schrittweise in Mittelspannungsnetze und schließlich in die Niederspannungsnetze für die Stromversorgung der Endverbraucher überführt.




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