Die Energiewende in Deutschland ist nicht nur durch das Abschalten von Kernkraftwerken oder Energieeinsparungsmaßnahmen gekennzeichnet. Vielmehr fördert das Erneuerbare Energien Gesetz viele Arten der Energieerzeugung. Eine davon ist die Bioenergie. Doch was zeichnet Bioenergie aus? Und wo liegen die Grenzen?

Bioenergie bedeutet Strom und Wärme ohne fossile Brennstoffe

In den meisten Fällen handelt es sich bei der Energieerzeugung um die Erzeugung von Strom und Wärme aus Verbrennungsprozessen. Dabei hat Bioenergie den wesentlichen Vorteil, dass es sich um nachwachsende Rohstoffe handelt. Teilweise sogar um Material, das früher einfach weggeschmissen oder anderweitig genutzt wurde, ohne die Energiebilanz aufzubessern. Ein Klassiker ist die Verbrennung von in Sägewerken oder bei der Möbelproduktion anfallenden Holzresten, die in gepresster Form als Holzpellets angeboten werden und so im privaten und gewerblichen Bereich als Brennstoffe eingesetzt werden. Das faszinierende dabei ist, dass die CO2-Bilanz dieses Verbrennungsvorganges außerordentlich umweltfreundlich ist. Der Baum bindet jede Menge CO2 und wandelt dieses CO2 mittels Photosynthese in Sauerstoff um. Auch ist dieser Brennstoff bei einer nachhaltigen Forstwirtschaft durch ständiges Nachwachsen beinahe unbegrenzt vorhanden.

Eine ähnlich gute Bilanz hat die Verbrennung von diversen Überresten und Überbleibseln bei der Nahrungsmittelproduktion und -verarbeitung. Beispielsweise können ansonsten einfach nur entsorgte Getreidereste, Stiele und Stengel von Pflanzen direkt im Unternehmen weiterverarbeitet und zur Energieerzeugung genutzt werden. Dabei gibt es insbesondere in Großbetrieben eine gewisse Versorgungssicherheit dadurch, dass täglich große Mengen Lebensmittel verarbeitet werden und die entsprechenden Mengen an Abfallprodukten entstehen.

Im Gegensatz zur Verbrennung von fossilen Brennstoffen entfallen hier auch weite Transportwege. Wer sich vorstellt, dass Öl und Erdgas demnächst in Offshore-Bohrungen in der Arktis gefördert und dann nach Europa transportiert werden der hat einen ersten Eindruck auch vom damit verbundenen Energieaufwand. Auch massive Eingriffe in die Natur werden durch umweltfreundliche Energie vermieden. Das hat auch die Wirtschaft erkannt, wie auf Seiten wie thomaslloyd-bioenergie.de zu erkennen ist.

Insgesamt gesehen leistet die Verbrennung von Biomaterialien einen nennenswerten Beitrag zur Umweltschonung und Vermeidung von CO2. Die entsprechenden Anlagen erscheinen zwar nicht so groß und spektakulär wie Solarkraftwerke und dennoch leisten sie ihren täglichen Beitrag zur Energiewende.




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